#74 Messie-Syndrom: Gemeinsam einsam
Wer an das Messie-Syndrom denkt, hat oft das Bild einer überfüllten Wohnung vor Augen. Doch zwanghaftes Horten ist weit mehr als Unordnung, dahinter stecken häufig psychische Erkrankungen, Scham und großer Leidensdruck. Betroffen sind nicht nur die Menschen, die horten, sondern auch ihre Angehörigen. Wie erleben sie das Messie-Syndrom? Welche Rolle kann Selbsthilfe spielen und warum ist „einfach aufräumen“ keine Lösung? Darüber sprechen wir in dieser Folge von „Echte Stimmen“ mit einer Angehörigen und einem Experten aus der Messiehilfe.
Rubina erzählt, wie das Messie-Syndrom ihrer Mutter ihre Kindheit und ihr Leben geprägt hat.
Marcel von Freiraum Ordnungshilfe e.V. ordnet das Thema fachlich ein und erklärt, was hinter der Erkrankung steckt und welche Unterstützung Betroffenen und Angehörigen helfen kann.